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Frage:

Auf deiner Website stand ja, wenn ich mich recht erinnere, dass du in einer Liebesbeziehung zu einem "Gott" lebst. Wie darf man sich das vorstellen? Und wie ist es dazu gekommen? Habt ihr vor Jahrtausenden einen Bund geschlossen?

 

 

 

 

Antwort:
Im Maha Yoga, ist es so:
Stell Dir einen Turm vor. Der Turm hat tausende von Türen, Toren, Stiegen, Treppen und Treppchen. Nun versuche ich in das Innere des Turmes zu kommen - dort, in dem Turm, so sagt man, wohne "Gott". Und ich habe einen Schlüssel - und der passt nur in ein einziges dieser Türen, Tore, Türchen. Diese Türe gilt es zu finden, denn nur die passt zu mir, meinem Wesen, wie ein massgeschneidertes Kleid. So finde ich also irgendwann "mein" Türchen, schliesse auf und gehe in einen grooooooossen Raum.
Diese Tür, die Art des Eintretens, und die Sicht auf den Raum aus dieser, meiner speziellen Warte heraus, das ist der Weg, den ich gehe (und lehre). Es gibt nur einen "Gott" - aber es gibt so viele Sichtweisen darauf, wie es Menschen und Zeiten gibt. Von jeder Warte heraus sieht "Es" anders aus. Und ist doch dasselbe.
Mein Weg ist der mit ShivaBhairav, und mit Ananda Mayi Ma (die kannst Du googeln). Beide sind und waren von jeher - einfach, weil das Ewige von jeher war/ist/sein wird. Es sind auch dies "Kleider" (massgeschneidert). ShivaBhairav und AnandaMayiMa lehren mich, begleiten und führen mich. Ich erkenne sie an der Schwingung.
ShivaBhairav ist eine Todesgottheit - mein Leben begann mit dem Tod (ich kam tot auf die Welt), so habe ich eine tiefe Beziehung zu dieser Sphäre, wie alle, die einmal den Tod erfahren haben.
Die Verbindung zu ShivaBhairav ist uralt, das fühle ich - woher genau, weiss ich nicht. Das ist halt das Gesicht, dass "Es" heute für angenommen hat. Und "Es" wird mich durch dieses "Tor" (ShivaBhairav als Türchen im Turm) in das hinein führen, das nicht benannt werden kann.

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